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Apple Watch – Trickst Apple am Goldgehalt

Apple Apple Watch - Gold Edition (Bildquelle: © Apple)
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Um sich von der Konkurrenz abzuheben, bietet Apple seine Smartwatch auch mit einem 18 Karat Gold-Gehäuse an. Doch das 18 Karat nicht gleich 18 Karat sind, wissen nur die wenigsten. Mit einer speziellen Legierung, will Apple mit weniger Gold dennoch eine recht hohe Karat-Zahl erreichen.

Wie Dr. Dang erklärt, patentierte Apple schon vor geraumer Zeit die spezielle Legierung aus Gold und Keramik, die die Oberfläche der Smartwatch unempfindlich gegen Kratzer und Macken machen soll. Außerdem hat eben dieses Verfahren einen netten Nebeneffekt, man muss eben weniger Gold benutzen. So muss Apple nämlich weniger Gold nutzen um 18 Karat zu erreichen. Um dies zu verstehen, muss man erst mal wissen wie genau die Einheit Karat definiert ist.

Karat wird über den Goldgehalt eines Metals definiert. Dabei wird das Gewicht durch 24 geteilt und die Massenteile dadurch gemessen. Gold mit 1 Karat wäre somit 1 Gewichtsteil Gold von 24, also bestehen 18 karätiges Gold eben aus 75 Prozent Gold und 25 Prozent weiteren Stoffen. Genau hier kommt die neue Keramik-Legierung in das Spiel. Da die Keramik-Partikel sehr viel weniger wiegen, kann man auch viel weniger Gold verwenden und es kann dennoch die Bezeichnung 18 Karat tragen.

Ob Apple die Karat-Zahl oder die kratzfeste Oberfläche bei den Entwicklungen von Apple im Mittelpunkt standen, weiß man nicht so genau. Dennoch, die kratzfeste Oberfläche ist was schönes, die geschummelte Karat-Zahl definitiv nicht.